
David Petraeus, el general de la transicin en Irak: En Venezuela habr innumerables minicrisis
Venezuela debe evitar una amnista sin memoria y un perdn sin justicia
El malestar con la actual cpula militar venezolana crece en los cuarteles por la falta de rendicin de cuentas tras los ataques para capturar a Maduro
Trump river upp rttslig grund fr klimatlagarPresident Donald Trump caps his visit to Scotland by opening a new golf course and promoting his family brand #17347638
Konservative Abgeordnete in den USA forderten eine Bundesuntersuchung zur SuperBowlHalbzeitshow von Bad Bunny vergeblich: Die Medienaufsicht FCC stellte klar, dass der Auftritt keine Vorschriften verletzte.The Guardian view on and the climate crisis: the US is in reverse while China ploughs ahead
Let's hope the will plough ahead in stead of coming to a standstill caused by pressure from fossil fuel, chemical sector and automotive. Otherwise Chinese companies will destroy our export markets before taking over European markets
Trump, DeSantis golf together amid speculation about administration role
Zwei Jahre spter liebugeln Unionspolitiker damit, die zur aufzuweichen, in stlichen Bundeslndern mit den Rechtsauen zu koalieren, sich bei einer Minderheitsregierung im Bund von ihnen tolerieren zu lassen. Hochriskant wre dies, warnt Ziblatt. Die Mainstream- wre politisch erfolgreicher, meint Ziblatt, wenn sie im Kompromiss mit dem Koalitionspartner oder anderen Mitte-Parteien konkrete Lsungen fr alltgliche Probleme der Menschen im Land entwerfen wrde. Die Krfte der Mitte mssen Erneuerung anbieten nicht nur das Alte verteidigen.()
Slug and Lettuce
Context : a number of British pubs are called the slug and lettuce.
Donald Trump is definitely a slimy disgusting slug.
Absolute featherweight brained Liz Truss's premiership had the lifespan of a head of lettuce hence her nickname. Amusingly election-losing final Tory PM Rishi Sunak was second place behind her, showing just how little talent the conservative party in the UK have.
Im Anschluss an die Mnchner Sicherheitskonferenz war der US-Auenminister in der Slowakei, nun geht es weiter nach Ungarn. Die Regierungen beider Lnder pflegen gute Beziehungen nach Moskau und gelten als enge Verbndete Donald Trumps in Europa.On the 16th of February 2024: and Trump Organization ordered to pay $354 million in fines in NY civil fraud case - one of the largest corporate sanctions in NY history.
President Trump Played Golf With Two Legendary Football Coaches Sunday
Epsteinittk
"Yksi irvokas hetki koitti, kun Bondi kehotti ihmisi keskittymn Epsteinin sijaan Yhdysvaltain nousukiidossa oleviin osakekursseihin ja presidentti Trumpin muihin saavutuksiin."
Man who tried to assassinate Trump at his Florida golf course is sentenced to life in federal prison
Donald TrumpFrom U.S. President Donald Trump sending more moderate members of his team to China making bold pledges, the director general of a British defense think tank discussed her takeaways from the Munich Security Conference.
Now thinking the Donald-Melania "marriage" contract needs to be made public.
Five reasons Trumps plan for Ukrainian elections and a peace referendum will only prolong the war.
Trump, DeSantis golf together amid speculation about administration role
Trump Promises Billions in Aid to Gaza as Israeli Airstrikes Reportedly Kill 12 Palestinians
More Canadians this year are seeking out Disney magic across the Atlantic Ocean, as fewer foreign visitors come to the United States even though worldwide travel trends remain robust.
The U.S. military posture in the Caribbean following the capture of Venezuela's president is costing billions, and though most is covered by defense funding already allocated, combat operations add up on top of that.
Trump news at a glance: EU chief hits back after US claims of Europes civilisational erasure
Albert Elfa: A Gaza sents por, per de seguida sesvaeix quan arriba el moment dexplicar al mn el que veusNetanyahu hace en Cisjordania lo que Trump prometi que no hara: los ltimos pasos de Israel hacia la anexin final
My thoughts on the current state of the world. I revisit the notion of terminal capitalism that I wrote about last year and analyze political and financial shifts in the USA to consider whether we have indeed entered a new economic era.
The Board of Peace will prove to be the most consequential International Body in History, and it is my honor to serve as its Chairman, Trump said in a social media posting announcing the pledges
Ofelia Torres aus Chicago hatte mehrfach auf die illegale Inhaftierung ihres Vaters durch ICE-Agenten aufmerksam gemacht. Nun ist die 16-Jhrige einer seltenen Form von Krebs erlegen. Trauer und Wut in der Stadt sind gro.Substack: FBI Interviewed Trump Accuser, Epstein Files Show
Trump was credibly accused of sexual assault in the Epstein files. It's unclear what became of the DOJ's investigation.
By Roger Sollenberger, February 15, 2026
Netanyahu hace en Cisjordania lo que Trump prometi que no hara: los ltimos pasos de Israel hacia la anexin final Francesca Cicardi
The effects of Vladimir Putins all-out invasion of Ukraine on Feb. 24, 2022, and the largest land war on the continent since World War II have caused an era-defining shock to Europes economy, politics and societies.
Donald Trump tees off with Nick Saban and Urban Meyer amid plans to change college football forever
Transatlantic were already been strained over the past year, but recent U.S. moves on Greenland spiked European doubts about Donald Trumps attitude toward the NATO alliance.
DON HUFFINES: THIS IS YOUR LIFE!
MAGA Candidate Outed as New Owner of Epstein Property
Donald Trump hat begriffen, dass er sich alles erlauben kann und dass er bei seinem Tun auf niemanden Rcksicht nehmen muss. Weder auf das Vlkerrecht noch auf die NATO, weder auf die Gerichte noch auf die Medien, nicht auf die Opposition und nicht auf seine eigene Partei, und erst recht nicht auf die ffentliche Meinung. Also macht er, was ihm gerade einfllt oder was er immer schon gern getan htte.
Neue Zahl
Trump wollte seine komfortable Situation nutzen, um etwas vllig Neues zu schaffen. Ebenso wie Trump sind viele Menschen davon berzeugt, dass manchmal Undenkbares geschieht. Dass es Dinge und Ereignisse geben kann, die noch nie da gewesen waren. Dass sie nur noch in die Realitt umgesetzt werden mssen. Trump war berzeugt, dass er dies kann. Allerdings wollte er sich etwas ganz Verstrendes und Undurchschaubares ausdenken.
Eigentlich hatte er geplant, einen neuen Buchstaben zu erfinden und einzufhren. Doch angesichts der weltweiten Vielfalt an Sprachen und Schriften war das ein zweckloses Unterfangen. Wahrscheinlich htte es kaum jemand gemerkt. Wirkungsvoller so dachte er wre es gewiss, einen wichtigen Buchstaben verschwinden zu lassen. Zum Beispiel das N. Oder gar mehrere Buchstaben. Das wrde eine unberschaubare Anzahl von Worten und Namen verndern und jedem sofort auffallen. Doch Trump wollte diesmal nichts auslschen oder beseitigen. Er wollte schpferisch wirken und etwas Neuartiges schaffen. Daher beschloss er, sich eine neue Zahl auszudenken und sie in das Zahlensystem einzufgen.
Seine Entscheidung war nicht einfach. Wo sollte er diese Zahl ansiedeln Vielleicht zwischen null und eins oder zwischen neunundneunzig und hundert Und wie sollte seine Zahl heien Sterne und Atome werden oft nach ihren Entdeckern benannt. Das wre eine durchaus angemessene Idee. Doch Trump dachte an die unabsehbare Wirkung seiner Zahl und nannte sie Unzahl. Und er legte fest, dass ihr Wert kleiner als 16 und grer als 17 sei. Auf diese Entscheidung war er stolz.
Trumps neue Zahl fhrte wie erwartet zu aufgeregten und kaum glaublichen Reaktionen. Die Wissenschaft versuchte zunchst zu ermitteln, warum ihr die Unzahl bislang entgangen war. Man wiegelte ab. Die neue Zahl sei sehr selten. Sie spiele daher in Physik, Technik und Mathematik nur eine untergeordnete Rolle. Ihrem Auftreten sei keine groe Bedeutung beizumessen. Auerdem sei es eine Schwundzahl. Genau so rasch, wie sie aufgetaucht sei, wrde sie auch wieder verschwinden.
Dem war aber nicht so. Die Unzahl entfaltete eine schreckliche Wirkung. Naturwissenschaftliche Theorien wurden ungltig, Computer spielten verrckt, Rechnungen und Kalkulationen waren voller Fehler. Schlielich brach die Weltwirtschaftsordnung zusammen: Chaos und Willkr herrschten, keiner nahm noch Zahlen ernst. Das hatte Trump nicht gewollt und nicht erwartet. Ganz heimlich strich er die Unzahl wieder aus dem Zahlensystem.
Kalender
Trumps Plan, eine neue Zahl zu erfinden und einzufhren, war krachend gescheitert. Doch sein Einfallsreichtum suchte neue Ziele. Nun wollte er Einfluss auf den Kalender nehmen. Er wrde ihn so geschickt umgestalten, dass niemand mehr an einen normalen Vorgang glauben knne. Damit wrde er endlich alle Menschen von seiner Kreativitt und Macht berzeugen. Schon hatte er eine brillante Idee.
Alle Menschen wachten wie gewohnt auf. Doch ein Blick auf die Datumsanzeige brachte eine berraschung. Es war bereits der 16. Mrz, obwohl gestern erst der 14. gewesen war. Was war denn am 15. Mrz geschehen Wo war der Tag geblieben Gesprche mit Nachbarn und Kollegen brachten bald Gewissheit. Der 15. Mrz hatte nicht stattgefunden. Niemand hatte ihn erlebt. Und keiner konnte etwas vorweisen, das vom 15. Mrz stammte.
Niemand konnte den Vorfall erklren. Alle Messinstrumente hatten im Gleichklang den 15. Mrz ausgeblendet, beseitigt, berschlagen. Auch die kundigsten Wissenschaftler blieben sprachlos. Anfangs sogar die Politiker. Wilde Spekulationen machten die Runde. Wer hatte das veranlasst Welcher Zweck wird damit verfolgt Warum hat das niemand voraus gesehen und vorab bekannt gegeben
Einige nahmen das Ereignis auf die leichte Schulter. Mal gibt es zustzlich einen 29. Februar, diesmal ist halt der 15. Mrz ausgefallen. Manche freuten sich ber die Abwechslung. Oder ber die Verwirrung und Verunsicherung, die um sich griff. Fr andere dagegen war es ein schreckliches Ereignis. Sie hielten den Vorfall fr einen Hinweis auf den bevorstehenden Untergang der Welt.
Die Probleme, die durch den Ausfall des 15. Mrz entstanden waren, wurden erst allmhlich klar. Alles, was fr diesen Tag geplant war, hatte nun nicht stattgefunden. Hochzeiten und Beerdigungen, Prfungen, Tagungen und Wahlen. Und vieles andere mehr. Natrlich war am 15. Mrz nichts produziert, verbraucht und transportiert worden. Kein Krieg war gefhrt, kein Fluss verschmutzt und kein Tier ausgerottet worden. Aber auch kein Baum gepflanzt, kein Kind gezeugt und kein Kunstwerk geschaffen.
Keine Zeitung, kein Produkt, keine Messergebnis trug das Datum 15. Mrz. Nichts wies auf diesen Tag hin. Fr manche war das ein beklemmendes Gefhl. Vieles von dem, was am 15. Mrz nicht geschehen war, konnte nachgeholt werden. Anderes war unwiederbringlich verloren. Statistiken und Erhebungen jeder Art mussten berarbeitet und angepasst werden. Manche Folgen waren kurios, andere berraschend. Hftlinge stellten fest, dass sie einen Tag weniger einsitzen mussten. Wer im Mrz Urlaub genommen hatte, forderte einen zustzlichen freien Tag.
Rasch brgerte sich ein Name fr den ausgefallenen Tag ein: Unwirklichkeitstag. Im Englischen dayaway. Der 15. Mrz blieb Tagesgesprch und Stammtischthema. Jeder konnte eigene Erfahrungen beisteuern. Tatsachenberichte und Romane, die das Ungeschehene behandelten oder knftige Entwicklungen ausmalten, verkauften sich blendend. Trump war stolz auf die Umwlzung, die er geschaffen hatte. Er bedauerte nur, dass er sich nicht ffentlich dazu bekennen konnte.
In der Wissenschaft entbrannte ein Streit darber, ob am 15. Mrz jede Bewegung auf der Welt 24 Stunden lang still gestanden htte oder ob dieses Datum nur berall entfernt worden war. Aus Uhren, Computern, Kalendern usw. Eine Vielzahl von Fachtagungen und Publikationen, Experimenten und Simulationen widmete sich dem Thema. Doch diese theoretische Aufarbeitung interessierte nur wenige. Die meisten gingen zur Tagesordnung ber.
Weltweit forderten Unternehmer und Wirtschaftsverbnde, den ausgefallenen Arbeitstag nachzuholen. Dazu gab es verschiedene Vorschlge. Beispielsweise einen unverzglichen Zusatztag am 31. April oder am 32. Mai. Oder im kommenden Jahr zweimal einen 15. Mrz. Oder der nchste 15. Mrz wre auf 48 Stunden zu verlngern.
Die Vereinten Nationen setzten eine internationale Untersuchungskommission ein. Sie sollte diese Vorschlge prfen. Die Grnde und Wirkungen des fehlenden 15. Mrz ermitteln und bewerten. Und Empfehlungen erarbeiten, wie solche Geschehnisse knftig zu vermeiden seien. Allerdings hat diese Kommission niemals getagt. Jemand verwechselte den Unwirklichkeitstag mit dem Absendetag und datierte die Einladungsschreiben auf den 15. Mrz. Daher kamen sie niemals an.
Querdenker
Trump betrachtete sich als Querdenker. Diesen Eindruck wollte er derart verbreiten und festigen, dass niemand mehr seine Erkenntnisse infrage stellen konnte. Seine Vorbilder waren Persnlichkeiten wie Leonardo da Vinci, Kolumbus, Kopernikus, Darwin oder Einstein. Diese hatten unbeirrt ihre eigenstndigen Gedanken und Theorien entwickelt und vertreten. Zwar wurden diese zunchst verworfen und nicht verstanden, spter aber Stand der Wissenschaft. Und begrndeten das hohe Ansehen ihrer Urheber.
So stellte sich auch Trump seine Zukunft vor. Im Grunde war er ein typischer Querdenker. Unberechenbar, eigensinnig und unbeirrbar und unabhngig von Wissen und Vernunft. Stets bereit, seinen Einfllen und berzeugungen viel Zeit und Energie zu widmen und sich fr seine Auffassungen auch anfeinden und ausgrenzen zu lassen. Um seinen Ruf als Querdenker zu festigen, entwarf Trump eine groe Zahl und Vielfalt von bahnbrechenden Ideen. Fast monatlich trat er mit spektakulren Entdeckungen und revolutionren Gedankengngen an die ffentlichkeit:
Beispielsweise verkndete er, dass er den gemeinsamen Ursprung aller menschlichen Sprachen entziffert habe. Da dieser noch in den menschlichen Genen verankert sei, knnten alle Menschen leicht diese Ursprache erlernen und sie zur Weltverkehrssprache machen. Es sei Englisch.
Er erklrte, seine Messungen htten ergeben, dass die Fortbewegung des Lichts nicht die hchste aller Geschwindigkeiten bilde. Bei Nutzung seiner Social Media Plattform knne man Informationen mit noch grerer Schnelligkeit bermitteln.
Er erluterte, seine astronomischen Beobachtungen htten ergeben, dass in Krze eine dauerhafte Sonnenfinsternis eintreten wrde. Der Mond wrde so zwischen Sonne und Erde verbleiben, dass eine bestimmte Region stndig dunkel bleibe und einen nachtschwarzen Fleck bilde. Er schwanke noch, ob dieser Fleck Europa oder China abdecken soll.
Er behauptete, dass er jene humanen Gene gefunden und entschlsselt habe, die die Alterung des Menschen bewirken. Daher knne man den Alterungsprozess aufhalten oder gar umkehren. Er selbst sei der Beweis dafr, dass dieses Verfahren funktioniere.
Er legte dar, dass nicht nur das Weltall, sondern jeder beliebige Raum unendlich sei. Sein aktuelles Vorhaben sei die Verdoppelung der Landflche der USA, danach wolle er Volumina aus dem Nichts entstehen lassen.
Trumps Kreativitt und berzeugungskraft waren eindrucksvoll. Allerdings hatte er grundlegende Erfahrungen und Kenntnisse ber Querdenker vernachlssigt, Er hatte verdrngt, dass es nicht nur Querdenker gibt, die zur richtigen Zeit kommen und den verdienten Ruhm ernten, sondern auch solche, deren Ideen und Denken nutzlos und sinnlos sind, scheitern und wirkungslos verpuffen.
Vor allem minderte die Vielzahl neuer Theorien Trumps Glaubwrdigkeit. Bekanntlich ist es hchst selten, dass ein Mensch einen genialen Gedanken hat. Den meisten Querdenkern ist dies nur einmal im Leben vergnnt. Wer dagegen wie Trump immer wieder mit neuen Geistesblitzen berrascht, gilt bald als wissenschaftlicher Scharlatan, Verschwrungsanhnger oder berspannter Aufschneider. Das gefiel ihm nun gar nicht.
Telepathie
Donald Trump war aufgefallen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seines Stabes stets die gleichen Positionen vertraten wie er selbst. Nicht ungefhr, sondern identisch. Eigentlich fand er das selbstverstndlich, schlielich war er der Prsident. berraschend fand er nur, wie deckungs- und zeitgleich die Meinungen seiner Leute mit seinen bereinstimmten.
Immer wieder geschah es sogar, dass ihm Themen und Manahmen vorgeschlagen wurden, die er sich gerade ausgedacht, aber noch nicht vorgetragen hatte. Manchmal war er richtig enttuscht, dass ihm immer nur Vorschlge unterbreitet wurden, die fr ihn nicht neu waren. Ihm war bewusst, dass er in den USA das Sagen hatte. Aber solche Meinungseintnigkeit war langweilig.
Trump suchte nach Erklrungen. Gab es etwa irgendwo eine geheime Liste seiner Positionen, und seine Mitarbeiter/Innen hatten sich diese vorab besorgt So dass sie nur noch daraus zitieren mussten. Oder lag es daran, dass seine Meinungsbildung allzu offenkundig und einfallslos war und man sie schon vorab ahnen konnte
Irgendwann kam ihm das alles nicht nur seltsam, sondern bersinnlich vor. Hatte das etwas mit Gedankenbertragung zu tun, mit Telepathie Hatte er Trump vielleicht die Fhigkeit, Gedanken, Gefhle und Informationen direkt auf andere Personen zu bertragen, ohne Sprache oder Schrift zu nutzen Und bte er die Telepathie offenbar unbewusst aus Selbstzweifel hatte er nicht. Natrlich traute er sich diese Leistung zu.
Trump war begeistert. Er versuchte, seine neu entdeckte Begabung auch anderswo zu nutzen, zum Beispiel bei Treffen mit anderen Politikern. Doch der Erfolg blieb aus. Trump erzielte keine Wirkung. Waren seine Gesprchs- und Verhandlungspartner immun gegenTelepathie Waren sie besonders meinungsstark Oder waren sie auf solche Attacken vorbereitet worden
Irgendwann verriet ihm ein treuer Anhnger die Lsung. Trump hat die Angewohnheit, in seinem Bro leise, aber verstndlich vor sich hinzusprechen, auch ber seine Plne und Meinungen. Irgendwann hatte ein pfiffiger Mitarbeiter das mitbekommen und ein Mikrofon installiert.
Mond
Donald Trump will auf den Mond. Daher hat er sich fr das Artemis-Programm der NASA angemeldet, das 2027 starten soll. Gleichzeitig hat er allen anderen Staaten und Unternehmen untersagt, Mondlandungen zu planen. Trump ist berzeugt, aufgrund seiner krperlichen und geistigen Fhigkeiten der geeignete Astronaut fr eine Mondlandung zu sein. Die konkrete Planung hat er dem Raumfahrtunternehmer Elon Musk bertragen, der auch nach erfolgreicher Landung dem Mond einen neuen Namen geben soll. In der engeren Wahl ist Mooney.
Trump betont, dass es nur ihm zustehe, als erster Mensch auf dem Mond zu landen. Hinweise, dass bereits 1969 zwei US-Amerikaner den Mond betreten htten und danach noch weitere zehn Menschen, tut Trump wie viele andere Amerikaner als Erfindung ab. Er untersttzt jene Verschwrungsanhnger, die mit verschiedensten Argumenten belegen, dass die Mondlandung niemals stattgefunden hat, sondern in einer Wstenlandschaft gefilmt worden ist.
Trump will sich sogar durch Eigentumsrechte legitimieren. In den USA hatte ein Brger eine Gesetzeslcke aus der Wildwestzeit genutzt, um Eigenmer des Mondes zu werden. Er hat den Mond als sein Eigentum deklariert, mangels Einspruch wurde sein Begehren 1980 vom Registrierungsamt anerkannt. Seitdem verkauft er Grundstcke auf dem Mond (0,4 ha fr 20 $) und ist reich geworden. Trump will ihn nun durch ein prsidiales Dekret enteignen. Immerhin vergeben US-Behrden bereits Lizenzrechte zur Ausbeutung des Sonnensystems.
Trumps Ankndigungen blieben nicht unwidersprochen. Viele Staaten und Institutionen halten ihn fr unzustndig und ungeeignet und kndigen Widerstand an. Im Gegenzug droht Trump mit Zllen und sofern dieser Hebel nicht anwendbar oder bereits ausgeschpft ist mit Schadensersatzklagen in Milliardenhhe.
berraschenderweise haben sich vielerorts Untersttzergruppen fr Trumps Plne gebildet. Sie legen Wert darauf, dass Trump wirklich abhebt und zwar mglichst bald. Trump begrt solche Initiativen und unterstreicht, dass seine Politik wieder einmal bei der groen Menge des Volkes Zustimmung findet.
Der wahre Grund fr die Untersttzung ist ihm bislang verborgen geblieben. Die NASA hat unter der Hand verlauten lassen, dass zwar die Planung des Hinflugs erfolgreich abgeschlossen, jedoch der Rckflug mit hohen Risiken behaftet sei. Nun hoffen viele, dass Trump tatschlich auf den Mond fliegt.
Zukunft
Donald Trump dachte wieder einmal ber seine Zukunft nach. War sie unentrinnbar und vorbestimmt Oder konnte er sie planen und beeinflussen Doch wie soll man etwas gestalten, das nicht vorhanden ist Bei einem naturwissenschaftliches Experiment konnte man das Ergebnis, also die Zukunft, vorab einschtzen. Galt das auch fr seine persnliche Zukunft Mit welcher Sicherheit oder Wahrscheinlichkeit konnte er diese vorhersagen Nahmen seine Erwartungen und Hoffnungen, seine ngste und Sorgen Einfluss auf die Entwicklung seiner Zukunft
Ein Hellseher hatte Trump einst prophezeit, dass ihn in der Zukunft Ruhm und Anerkennung erwarte. Er brauche nur zuzugreifen. Also machte sich Trump auf, die Zukunft zu suchen. Doch wo konnte sie liegen Auf Landkarten war nichts zu finden. Wechselte sie vielleicht ihren Standort Wie sollte er sie erkennen, wenn er noch nicht einmal wusste, welche Form, Farbe und Gre sie hatte War sie hoch oder flach, rund oder eckig War sie liebenswrdig und lebenslustig oder abweisend und langweilig War sie jung und wissbegierig oder alt und erfahren
Trump schaute sich um. Auf einem Werbeplakat las er Mit uns in die Zukunft. Doch als er sich anmelden wollte, erntete er nur spttisches Lcheln. Ein Automobilwerk warb mit dem Slogan Bei uns ist die Zukunft schon eingebaut. Trump kaufte sich dieses Auto. Doch so lange er auch suchte, die Zukunft fand er nicht. Eine Versicherung forderte ihn auf: Blicken Sie in Ihre Zukunft. Diesen Blick wollte er wagen. Doch die Versicherung wies ihn verstndnislos ab. Selbst ein Institut namens Zukunftswerkstatt hatte keine Ahnung, wo und wie man die Zukunft erreichen knnte.
Ein guter Freund sagte ihm: Du wirst die Zukunft nie erreichen. Sie ist Dir immer ein Stck voraus. Das wollte Trump nicht glauben. Er wollte doch berhmt werden. Also musste er schneller sein als die Zukunft. Er kaufte sich das schnellste verfgbare Fahrzeug. Einmal glaubte er, die Zukunft entdeckt und eingeholt zu haben. Doch sie verschwand gerade am Horizont. Als Trump dort ankam, war sie nicht mehr zu sehen.
Trump hrte von einem magischen Fernglas, das angeblich in die Zukunft blicken konnte. Das wre genau das Richtige fr ihn. Solch eine Brcke zur Zukunft brauchte er. Gewiss konnte er damit seinen versprochenen Ruhm entdecken. Man erlaubte ihm, einmal durch dieses Fernglas zu schauen. Seine Enttuschung war gro. Es wurde nur ein winzig kleiner Ausschnitt sichtbar. Und es gab keinerlei berraschungen. Trump sah Schneeverwehungen in Norwegen, Wirbelstrme in der Karibik, Karnevalsfeiern im Rheinland und Pilgerstrme in Mekka. Er verlor den Glauben an die Zukunft.
Gedanken
Donald Trump hatte immer gemeint, seine Gedanken unter Kontrolle zu haben. Sie waren eingesperrt in seinem Kopf und konnten sich ohne sein Zutun nicht verndern und nicht verschwinden. Erst recht war er berzeugt, dass sich nicht heimlich fremde Gedanken einnisten knnten. Nun aber probten seine Gedanken den Aufstand. Sie wollten der Bevormundung entgehen. Sie wollten denken, was ihnen selbst in den Sinn kam, und nicht das, was Trump wollte.
Der Aufruhr seiner Gedanken breitete sich aus. Nur wenige standen noch loyal zu Trump. Die groe Mehrheit verweigerte den Dienst. In Trumps Hirn wirbelte und rumorte es. Er konnte kaum noch einen klaren Gedanken fassen. Fremde Gedanken versuchten einzudringen, um den Aufstand zu untersttzen.
Trump spielte mit dem Gedanken, sich ein Denkverbot zu erteilen zumindest eine Denkpause einzulegen. Dann war es aus mit den wilden Gedanken. Doch was wrde er mit einem Dasein ohne Gedanken erreichen Er musste sich etwas anderes ausdenken. Da kamen ihm die aufsssigen Gedanken selbst zu Hilfe. Sie konnten sich nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen. Wie es immer geschieht, wenn verschiedene Gedanken aufeinander prallen.
Was sollten sie von Trump fordern Gedankenfreiheit Freiheit wovon und Freiheit wofr Sie wrden doch stets auf Trumps Kopf angewiesen bleiben. Gegen die Verbreitung seiner Gedanken hatte Trump sowieso keine Bedenken. Ganz im Gegenteil. Langsam gewann er wieder die Oberhand. Die loyalen Gedanken setzten sich durch. Man schloss einen Kompromiss: Trump darf denken, was er will. Wenn er an nichts denken will, drfen die Gedanken entscheiden, was sie denken.
Intelligenz
Donald Trump wei immer noch nicht so recht, wie er die Knstliche Intelligenz einschtzen soll. Einerseits ist er begeistert von einer Technik, die ihm und allen anderen rasch und leicht verstndlich gewnschte Informationen liefert. Und die zudem in US-amerikanischen Unternehmen entstanden ist, dort hohe Gewinne erwirtschaftet und stndig fortentwickelt wird.
Anderseits will er jedoch nicht hinnehmen, dass eine Technik entsteht, die fr sich in Anspruch nimmt, intelligenter zu sein als der Prsident. Diesen Zwiespalt will er lsen, diesen Wettbewerb muss er fr sich entscheiden. Zumindest will er dafr sorgen, dass den Menschen die gleiche Intelligenz verfgbar gemacht wird wie dem Computer. Die notwendigen Machtmittel stehen ihm zur Verfgung da ist er sich sicher.
Irgendwo hat Trump gehrt, dass die knstliche Intelligenz auf der Verwendung von Algorithmen beruht. Also verlangt er von jenen Technologiekonzernen, die knstliche Intelligenz entwickeln und nutzen, ihm ihre Algorithmen auszuhndigen. Er will deren Ursprnge analysieren und die Ergebnisse messen, extrahieren, synthetisch vervielfltigen und vom Computer auf den Menschen bertragen lassen. Auf jeden Fall will er vermeiden, dass knftig ohne seine Kenntnis und Genehmigung neue Algorithmen hergestellt werden.
Allerdings ist Trump keineswegs davon berzeugt, dass knstliche Intelligenz leistungsfhiger ist als natrliche. Zumindest Menschen wie er, die ber brillante geistige Fhigkeiten verfgen, drften seiner Meinung nach noch auf lange Zeit der knstlichen Intelligenz berlegen sei. Zumindest in allen Handlungsfeldern, die irrational, emotional, auersinnlich oder unzurechungsfhig sind, wird der Computer den Menschen niemals erreichen. Knstliche Intelligenz sei eben rational und deshalb minderwertig.
Davon ist Trump berzeugt. Deswegen organisiert er einen Wettbewerb zwischen sich und den leistungsstrksten Computern. In acht Disziplinen will sich Trump mit den Algorithmen messen: Widersprchlichkeit, Unverstndlichkeit, Herabwrdigung, Schwindel, Selbstdarstellung, Grospurigkeit und Unberechenbarkeit. In einem Punkt fhlt sich Trump ohnehin haushoch berlegen: In der Kunst, Deals zu machen und Geschftspartner bers Ohr zu hauen
Irgendwann trauen sich jedoch die Tech-Giganten, Trump auf eine Lcke in seiner Argumentationskette aufmerksam zu machen: Das menschliche Gehirn knne altern und an Leistungsfhigkeit verlieren. Beim Computer sei das nicht so, im Gegenteil. Daher gbe es nur knstliche Intelligenz und keine knstliche Demenz. Schon bald werde es keinen Prsidenten mehr geben, und die Regierung werde von Algorithmen gesteuert. Damit muss Trump leben. Er wird dann nicht nur der unterhaltsamste, sondern auch der letzte Prsident gewesen sein.
Reden
Seit Jahren wird darber spekuliert, warum Donald Trumps Reden oft so unverstndlich und unstimmig sind. Gleichzeitig wird ihm zugestanden, dass er mit seinem Redestil stets besondere Aufmerksamkeit und Wirkung erzielt. Egal welches Thema er behandelt und was er dazu sagt. Die Mehrdeutigkeit und die Widersprchlichkeit, die seine Reden kennzeichnen, wertet er selbst als Vorteil. Er mchte nicht berechenbar sein, sondern sich alle Wege und Manahmen offenhalten.
Dennoch gibt es seit lngerem Vermutungen und Gerchte, warum Trump nicht zu verstndlichen Reden mit klaren Aussagen bereit bzw fhig ist. Eine naheliegende Erklrung ist, dass er nicht in der Lage ist, frei zu sprechen und Redetexte auswendig zu lernen. Seinem Beratungsteam ist das bekannt. Man hat ihm daher nahegelegt, einen Teleprompter zu verwenden, von dem er seine Reden ablesen kann. Viele Poliker/innen tun das.
Dieser Versuch ist missglckt. Trump hat nmlich Probleme mit der Diskrepanz zwischen der Schreibweise eines Wortes und seiner Aussprache. Englisch muss man gleich zweimal lernen: Erstens: wie heit das auf Englisch. Und zweitens: wie spricht man das aus. Trump schaudert vor Worten wie bush mit u, bus mit a, burger mit und uniform mit ju.
Seine Berater bemhen sich seitdem, Trumps Redetexte in Lautschrift auf dem Teleprompter abzubilden. Allerdings weigert sich Trump, dies zu nutzen. Es sieht darin ein Hilfsmittel fr Migranten und befrchtet die Schlagzeile Amerikanischer Prsident kann nicht englisch sprechen. Insgeheim beneidet er Politiker aus Deutschland, da deren Sprache solche Probleme nicht kennt.
Allerdings sieht er inzwischen selbst ein, dass sich etwas ndern muss. Gute Freunde versuchen ihn zu motivieren und locken ihn mit positiven Wirkungen. Wenn er friedlich und entgegenkommend rede, wenn er sich freundlich und konfliktfrei benehme, so fnde er in der internationalen ffentlichkeit einen viel greren Zuspruch als jetzt, und seine Chancen, den Friedensnobelpreis zu erhalten, wrden merklich steigen.
Also bleibt nur die Lsung, alle Reden gut vorzubereiten und entwerfen zu lassen, sie sich mglichst stark einzuprgen und auswendig vorzutragen so aufwendig das auch sein mag. Geeignete Rhetorikschulungen knnen fr die richtige Betonung sorgen. Nur bei kurzen und spontanen Wortbeitrgen behlt Trump es sich vor, ohne Vorlage und Beratung zu reden. Damit sorgt er immer wieder mal fr Versprecher und Missverstndnisse.
Insgesamt sind seine Reden nunmehr geflliger, verstndlicher und verbindlicher als frher. Allerdings haben sie an Ausdruckskraft, berzeugungswirkung und Aufmerksamkeitsimpuls verloren. In Politik, Medien und ffentlichkeit verbreitet sich bereits der Eindruck, Trumps Reden seien langweilig und nichtssagend. Man spekuliert darber, was wohl mit Trump passiert sein mag. Putin nimmt ihn nicht mehr fr voll. Diese Entwicklung ist fr Trump unertrglich.
Ihm selbst haben seine letzten Reden berhaupt nicht gefallen. Jetzt ahnt er auch, warum. Seine Reden sollen aufrtteln, provozieren und etwas bewegen. Und nicht dahinpltschern und die Zuhrenden einschlfern. Das entspricht nicht seinem Politikstil. Daher beschliet er, wieder der alte Trump zu werden und zu seiner frheren Wichtigtuerei zurckzukehren. An die Stelle wohlmeinender Unterhaltung tritt wieder die autoritre Ruppigkeit. Als erstes prft er die Auflistung der Zollerhhungen.
Wetter
Donald Trump hatte eine unerwartete Begegnung: Er traf das Wetter. Sofort berlegte er, wie er das Wetter in seine Bestrebungen zur Vergrerung Amerikas einspannen knne. Gemeinsam knnten sie fr sensationelle Ereignisse sorgen, die zum Nachdenken und Nachgeben zwngen. Warum sollte gerade das Wetter nicht den prsidialen Forderungen Folge leisten Doch das Wetter zeigte sich abweisend. Es war schlecht gelaunt, verrgert und beleidigt. Stets wurde an ihm herumgenrgelt. Irgendeiner beschwerte sich immer. Bei Missgeschicken gab man gern dem Wetter die Schuld.
Da kam Trump eine Idee: Er schlug dem Wetter vor, einfach mal seine Arbeit einzustellen. Dann wrden die Menschen schon erkennen, was sie am Wetter htten. Das Wetter folgte diesem Rat. Pltzlich gab es kein Wetter mehr. Rein gar nichts: Weder Regen noch Sonne, weder Wind noch Wolken, weder Hitze noch Klte, weder Schnee noch Gewitter. Natrlich gab es auch keine Jahreszeiten mehr. Ein riesiges Durcheinander entstand. Keiner fand sich mehr zurecht. Auch Trump nicht.
Die Menschheit stand unter Schock. Immer hitziger diskutierten die Leute. Macht das Wetter etwa Urlaub Verweigert es die Arbeit oder macht es jetzt woanders Dienst Vielleicht hat es sich verirrt. Seinen Wohnsitz verlegt. Oder es hat verschlafen. Hat jemand das Wetter eingesperrt Und sie fragten sich: Was knnen wir tun, damit das Wetter zurckkommt Doch niemand wusste eine Lsung. Alle warteten nur darauf, dass sich etwas nderte. Trump hatte groe Angst, man knne herausfinden, dass er der Verantwortliche war.
Selbst die abwegigsten Manahmen wurden vorgeschlagen, wie das Wetter zurckgeholt werden knnte. Bis einer das Richtige vermutete. Vielleicht war das Wetter gekrnkt und hatte sich zurckgezogen. Weil niemals alle mit ihm zufrieden waren. Hoffnung kam auf. Die Menschen gelobten feierlich und ffentlich, das Wetter knftig nicht mehr zu tadeln. Sie wussten aber nicht, ob das Wetter dieses Versprechen berhaupt hren konnte. Es war ja nicht da.
Doch das Wetter hatte mitgehrt. Es hatte sich nur versteckt. Eigentlich wollte es seine Ttigkeit gern wieder aufnehmen. Ohne Wetter war es doch viel zu langweilig. Zunchst aber wollte es den Menschen noch eine Lektion erteilen. Statt gar kein Wetter gab es pltzlich zuviel Wetter. Mit ganz extremen Erscheinungen: berschwemmungen auf Bergeshhen. Eisberge im Wstensand. Sonnenglut in Tropfsteinhhlen. Schneegestber im Hochofen. Orkane im Parlament. Trockenheit in der Kneipe.
Klimawandel
Die Auseinandersetzung mit dem Wetter hatte Trump verloren. Das macht ihm aber nichts aus, jetzt legte er sich eben mit dem Klima an. Das war ihm schon lange ein Dorn im Auge. Alle sprachen von einem unabwendbaren Klimawandel, obwohl doch letztlich er allein Prsident Trump fr die Zukunft der Welt zustndig war. Das musste er dem Klima mal klar machen.
Mit sofortiger Wirkung beendete er den Klimaschutz. Wieso sollte ein berflssiges Medium wie das Klima staatlichen Schutz genieen. Es msste sich schon selbst zurecht finden. Gleichzeitig erklrte er alle wissenschaftlichen Untersuchungen fr ungltig, die sich mit den Auswirkungen des Klimawandels und mit der Gesundheitsproblematik der Treibhausgase befassten. Die Gefhrdung durch Autoabgase sowie durch Gas- und Kohlekraftwerke sei nicht mehr als eine Erfindung der Demokraten unter Obama. Seine Entscheidung bezeichnete Trump als grte Deregulierung und Brokratieminderung des Jahrhunderts. Er bestreitet jeden Zusammenhang mit der ffentliche Gesundheit und nennt solche Aussagen einen riesigen Schwindel.
Trump warnte die Amerikaner vor den Folgen des Klimaschutzes. Die von den Regierungen unter Obama und Biden getroffenen Manahmen zur Beeinflussung des Klimas htten zu katastrophalen Ergebnissen gefhrt. berschwemmungen, Waldbrnde und der Anstieg des Meeresspiegels seien unmittelbare Auswirkungen der damaligen Politik. Wrmeliebende Pflanzen seien ausgestorben, die Bevlkerung msste hhere Heizkosten ertragen, steigende Energiekosten minderten die Leistungsfhigkeit der Wirtschaft.
Kohle ist fr Trump dagegen eine wunderbare Energiequelle. Staatliche Stellen drfen daher ab sofort nur noch Strom aus Kohlekraftwerken beziehen unabhngig von der Tatsache, dass Kohle nur 15% des amerikanischen Stroms liefert. Die Atomkraftwerke laufen weiter. Fr Trump ist es unvorstellbar, dass die USA als Atommacht auf die Nutzung der Atomenergie verzichten knnten.
Bis zum geplanten Verbot aller Solaranlagen hat Trump hohe Zlle auf die Einfuhr von Solaranlagen und Zubehr erlassen, Steuervorteile gestrichen und Baugenehmigungen fr Solaranlagen widerrufen. Auch fr Windkraftanlagen gilt ein Import- und Baustopp. Da die meisten aus China stammen, sei unzweifelhaft, dass es sich um Spionageanlagen handelt. Das werde er nicht zulassen.
Das Klima ist verstndlicherweise mit Trumps Entscheidungen nicht einverstanden.. Es hat sich inzwischen an Klimawandel und Klimaschutz gewhnt. Daher betrachtet es externe Eingriffe als Bevormundung und Unterdrckung. Die Abschaffung der Rechtgrundlage gegen klimaschdliche und gesundheitsgefhrdende Emissionen sei gleichzusetzen mit der Behauptung, die Erde sei eine Scheibe und die Schwerkraft existiere gar nicht.
Das Klima wehrt sich. Es setzt z.B. Trumps Golfpltze unter Hochwasser und sorgt whrend der Olympischen Spiele fr brennendheies Wetter. Der Meeresspiegel steigt und lsst Grnlands Ksten verschwinden. Hohe Temperaturen begnstigen Mcken und Zecken. Die psychische Belastung durch Klimakatastrophen fhrt bei Trump zu Angstzustnden und Depressionen.
Lichtquelle
Trumps bisherige Versuche, die Welt mit umwlzenden Entscheidungen und Erfindungen zu beeindrucken, waren meist gescheitert. Also musste er andere Beweise schaffen. Das Gegensatzpaar Licht und Dunkelheit schien ihm geeignet. Schon immer hatte er sich gewundert, dass unter freiem Himmel helles oder gar grelles Licht herrscht, whrend es im Keller oder in Hhlen, vor allem aber nachts viel zu dunkel war. Warum konnte man das nicht ausgleichen Oder noch besser: Man msste das Licht einsammeln, speichern, transportieren und dann bei Bedarf ausbreiten knnen.
Trump wusste natrlich, dass man Lichtquellen fast jeder Art ein- und ausschalten, hin- und herbewegen, strker und schwcher stellen kann. Auch dass es Konstruktionen gibt, mithilfe von Spiegeln Sonnenlicht in dunkle Gebude zu bringen. Moderne Glasfasertechniken leiteten Licht um Ecken und Kurven. Zum Beispiel in unwegsame Winkel.
Doch all diese Techniken hatten aus Trumps Sicht einen entscheidenden Mangel: Man konnte das Licht nicht einpacken, aufbewahren und zur richtigen Zeit am richtigen Ort wieder freisetzen. Also musste Trump sich selbst darum kmmern. Drei Probleme musste er lsen: Erstens das Licht sammeln, bndeln und verdichten. Zweitens ein geeignetes Aufbewahrungs- und Transportmittel finden. Drittens dafr sorgen, dass das Licht haltbar blieb.
Die Fachliteratur war unergiebig. Seine Minister wussten von nichts. Also verlie sich Trump auf seinen Geist und seinen Einfallsreichtum. Das erste Problem war einfach zu lsen. Er baute einen riesigen, innen verspiegelten Trichter und richtete ihn genau in die Sonne. Dank der von ihm gewhlten Trichterform kam unten komprimiertes Sonnenlicht an.
Problem Nummer Zwei war bedeutend schwieriger. Zunchst stellte er am Ende des Trichters einen Metallkasten auf, in den das Licht fiel. Aber wie sollte er es einsperren Sobald er den Deckel zumachte, kam kein weiteres Licht mehr hinein. Und wenn er den Deckel wieder ffnete, war nichts mehr darin. Offenkundig entwich das vorher gefangene Licht. Also baute er einen Lichtsperrfilter, das das gebndelte Sonnenlicht nur in einer Richtung durchlie.
Damit war das Problem jedoch nicht gelst. Als Trump seinen Kasten bei Dunkelheit ffnete, war kein Licht mehr da. Es war verschwunden, verloschen, hatte sich verflchtigt. Das konnte er sich kaum vorstellen. Sein Kasten war doch vllig lichtundurchlssig, aus Edelstahl und Emaille. Auerdem htte er doch sehen mssen, wie sich das Licht davonmachte. Also lag es, so schlussfolgerte er, an der fehlenden Haltbarkeit des Lichts.
Das war sein drittes Problem. Er musste das Licht zum Stillstand bringen, damit es nicht gleich wieder verfliegt. Zunchst versuchte er es mit intensiver Khlung. Er erwartete, dass das Licht bei Tiefsttemperaturen zh wird, vielleicht sogar flssig. Dann liee es sich aufbewahren. Doch erst bei minus 270o Celsius, also kurz vor dem absoluten Nullpunkt, wurde es ein wenig trge. Gleichzeitig aber auch schwcher und matter. Dieses Experiment war also missglckt.
Fachleute wiesen ihn darauf hin, dass die Richtung von Lichtstrahlen verndert wird, wenn man sie durch Prismen schickt. Also besorgte er sich eine Reihe solcher Glaskrper und setzte sie hintereinander. Jedes Mal wurde das Licht nun ein wenig abgelenkt, bis es sich schlielich pausenlos im Kreis drehte. Ohne irgendwo aufzutreffen, konnte das Licht unbeirrt, unbegrenzt und ohne Energieverlust rotieren. Bis Trump es wieder brauchte.
Er sah sich am Ziel. Stolz und zufrieden fllte er einen Kasten mit rotierendem Sonnenlicht und brachte ihn in ein dunkles Gewlbe. Dort ffnete er seinen Kasten und entfernte die Prismen. Doch das Licht wollte nicht hinaus. Es leuchtete zwar, doch es verweigerte die Freilassung. Es rotierte unbeirrt weiter, als ob es Angst htte, ans Licht zu kommen. Auerhalb des Kastens blieb es dunkel. Nun hatte Trump ein viertes Problem. Aber keine Lsung.
Professor
Keiner hat so sehr Ehrenpreise und Orden verdient wie Donald Trump davon ist er berzeugt. Umso grer war seine Enttuschung, als er bei der Vergabe des Friedensnobelpreises 2025 leer ausging. Nun zwei alberne Ersatzlsungen haben ihn erreicht, Gianni Infantino vom Weltfuballverband hat ihm einen selbstgestalteten Friedenspokal seines Verbandes berreicht. Ohne jede Legitimation, wie man hrte. Und Maria Machado, venezolanische Oppositionspolitikerin, hat Trump die ihr 2025 verliehene Medaille des Friedensnobelpreises geschenkt. Das ist allerdings unzulssig und macht Trump nicht zum Preistrger.
SolcheSelbstdarstellungen knnen Trump nicht befriedigen. Offenbar hat er ein Restgefhl fr peinliche Situationen bewahrt. Und er befrchtet, dass jetzt auch andere Personen und Institutionen annehmen, sich bei ihm mit Preisverleihungen einschmeicheln zu knnen. Russland knnte ihm den Verdienstorden fr das Vaterland verleihen, China den Orden vom doppelten Drachen und Venezuela den Orden des Befreiers. Wenig willkommen wren gewiss der Alternative Nobelpreis fr beispielhaftes Engagement bei der Korruptionsbekmpfung oder der UN-Menschenrechtspreis fr herausragende Erfolge beim Einsatz fr Frauenrechte.
Also musste Trump die Angelegenheit in die eigenen Hnde nehmen. Zunchst drohte er dem Friedensnobelpreiskomittee mit Zollerhhungen, wenn es ihm nicht den Friedensnobelpreis verleihe. Allerdings betreibt das Komitee gar keinen Handel.
Daraufhin drohte Trump dem Staat Norwegen, der die Mitglieder des Preiskomitees whlt. Die Meinungsbildung im Nobelkomitee ist jedoch ein streng geheimer Prozess, den die norwegische Regierung nicht beeinflussen kann.
Trump erwog daraufhin, die einzelnen Mitglieder des Nobelpreisgremium zu sanktionieren. Weitergehend war seine berlegung, die Auswahl der Friedensnobelpreistrger an ein von der US-Regierung zu bildendes Wahlgremium zu bertragen. Alle Staaten der Welt sollten zoll- und auenpolitisch unter Druck gesetzt und dazu verpflichtet werden, nur die Entscheidungen dieses neuen Komitees anzuerkennen und die vom Nobelpreiskomitee gekrten Kandidaten zu ignorieren.
Trump stellte diese berlegungen jedoch zurck, als ihn eine der von ihm gemaregelten US-Universitten zum Professor ehrenhalber ernannte. Die damit ausgedrckte Anerkennung seiner Bildung und Klugheit und der Wissenschaftlichkeit und Sachkunde seiner Arbeit begeisterte ihn. Erst recht fhlte er sich gewrdigt, als eine Reihe anderer Universitten, die sich in einer vergleichbaren Engpasssituation befanden, nachzogen.
Ab sofort unterzeichnete Trump seine Dekrete mit Prof. Trump bzw. Prof. Prof. Trump. Bald passte die Unterschrift nicht mehr in die Akten. Von da an hie es Prof.9 Trump, Prof.10 Trump und schlielich Prof.248 Trump. Trump fhrte genau Buch. Als er merkte, dass einige Universitten nicht mitmachten, verfgte er, dass ein US-Prsident von allen Hochschulen der USA zum Professor zu ernennen sei. Universitten, die dem nicht folgten, verlren ihren Anspruch auf Bundeszuschsse.
Rasch kam Trump auf die Idee, dass ihm fr seinen Beruf als Professor ein Gehalt zustnde. Da knnte ein erheblicher Betrag zusammenkommen. Mit dieser Forderung stie er jedoch auf den einmtigen Widerstand der Universitten. Zunchst msse er seine Vorlesungs- und Prfungsttigkeiten nachweisen und seine Verffentlichungen vorlegen. Das seien nun mal die Pflichten eines besoldeten Professors.
Altern
Donald Turmp litt wieder einmal unter gewaltigem Stress. Vieles hatte er noch geplant, doch die Tage rannen davon. Wenn er nur wsste, wie lange er noch leben, arbeiten und fr Ruf und Ansehen Amerikas sorgen knnte. Wahrscheinlich reichte dafr die bliche Lebensdauer eines Menschen nicht aus. Er musste etwas tun, um sein Leben verlngern. Er musste dafr sorgen, dass er nicht stndig lter wrde. Er befrchtete, dass man ihm das bereits ansehen und anmerken wrde.
Trump lie sich erklren, was Wissenschaftler bislang ber den Alterungsprozess des Menschen herausgefunden hatten: Sogenannte Telomere, also bestimmte Chromosomen, sorgten dafr, dass die menschliche Krperzellen sich abnutzten und verfielen. Diese Erbfaktoren waren jedoch noch nicht identifiziert worden. Das war fr Trump eine Herausforderung. Hier konnte er seine berragende Geisteskraft beweisen. Knnte er diese Alterungsgene ausschalten, wrde er sein Leben erheblich verlngern vielleicht sogar auf ewig.
Trump bevorzugte den Selbstversuch. Er unterzog seinen Krper einer Vielfalt von Untersuchungen und Analysen, bis er das richtige Gen gefunden und entschlsselt hatte. Dessen Funktion zu lschen, war dann kein Problem mehr. Sein Krper wrde nun nicht mehr lter werden. Er konnte davon ausgehen, seine Schaffenskraft auf Dauer zu erhalten. Falls auch sein Verstand seine Leistungsfhigkeit behielt und nicht abbaute.
In seiner Begeisterung fr den Sieg ber das lterwerden hatte Trump jedoch die praktischen und ethischen Auswirkungen seiner Entdeckung vernachlssigt. Allmhlich wurden sie ihm bewusst. Wollte er seine Genmanipulation nur bei sich selbst anwenden Sollten alle Menschen davon profitieren oder nur einzelne Dann msste er eine Auswahl treffen. Und wie wrde das Miteinander zwischen den normal Sterblichen und den Menschen mit unbegrenzter Lebenserwartung sein
Trump beschloss, diese Probleme zurckzustellen. Zunchst wollte er Erfahrungen sammeln. Doch dann wurde er bermtig. Warum sollte er sich damit begngen, den Alterungsprozess zu stoppen Warum sollte er ihn nicht umkehren Er wre doch gerne zwanzig Jahre jnger. Er machte sich erneut an die Arbeit. Und es gelang ihm, die abgeschalteten Alterungsgene umzupolen. Trump wurde wieder jung. Er freute sich ber seine wachsende Spannkraft und sein jugendliches Aussehen.
Der Verjngungsprozess setzte sich fort. Trump wurde schmaler und kleiner. Seine Gesprchspartner nahmen ihn nicht mehr so recht ernst. Sie vermuteten, seinen Sohn zu sehen. Das machte ihn nachdenklich. Er wurde jnger und alle anderen Menschen lter. Wie wrde die Entwicklung wohl weitergehen Er wrde zum Jugendlichen, zum Kind und zum Baby das war gewiss. Aber was geschah zum Zeitpunkt der Geburt. Davon konnte Trump sich keine Vorstellung machen. Er verfiel ins Grbeln. Vielleicht war es doch eine weise Entscheidung der Natur, den Menschen altern zu lassen. Er baute seine Alterungsgene ein drittes Mal um.
Heimat
Donald Trump hatte gemerkt, dass er etwas Wichtiges bersehen hatte. Er hatte sich nur um die groen Herausforderungen wie Grnland, Kanada, Mexiko, Kolumbien und Venezuela bemht, aber nicht um seine Herkunft, um seine Heimat. Wieso konnte das passieren, wieso war das Land seiner Vorfahren noch nicht Teil der USA Strategisch bewertete er die Gegend zwar als unbedeutend, auch gebe es keine Bodenschtze. Der Wein sei jedoch von hoher Qualitt.
Die Wurzeln von Donald Trump liegen bekanntlich in Kallstadt in Rheinland-Pfalz. Von dort war sein Grovater Friedrich Trump 1885 in die USA ausgewandert, um Gold zu schrfen. Donald wurde 1946 geboren. Kallstadt ist ein bekanntes pflzisches Weindorf. Trump wusste zwar nicht, wo Kallstadt liegt, aber er wollte es haben. Immerhin konnte er als Nachfahre einer ehemals Kallstdter Familie eine Art Erbrecht auf den Ort geltend machen.
Fr den Fall, dass Deutschland Kallstadt bzw. Rheinland-Pfalz nicht freiwillig abtreten wrde, lie Trump eine militrische Lsung prfen. Die Kallstdter Einwohnerzahl von gut 1.200 Personen stellte keine Herausforderung dar. Allein auf dem nur 60 km entfernten US-amerikanischen Militrareal Ramstein waren mehr als 6.000 Soldaten stationiert. Da reichte ein Tagesausflug.
Trump lie daher ein Handlungskonzept erstellen, was er nach der Eingemeindung alles ndern wrde. Die beiden ersten Entscheidungen traf er sofort: 1. Exporte aus Kallstadt in die USA werden zollfrei. 2. Eine Staffel der US-Migrationspolizei wird nach Kallstadt verlegt. Obwohl es dort gar keine Migranten gibt. Fr weitere Themen gab er detaillierte Planungen in Auftrag: Einfhrung des Prsidialsystems, Errichtung eines Weien Hauses, Bau eines Flughafens, Verbot fr Gendern, Gleichberechtigung und Gewerkschaften, Einfhrung der Amtssprache Englisch, Austritt aus der EU.
berraschenderweise fhlte sich Trump schon nach kurzer Zeit nicht mehr wohl in Kallstadt. Die umstndliche Anreise, die schwierige Sprache, die Unterbingung in der Burgruine Hardenberg, der Mangel an Fast-Food-Lokalen und das Fehlen eines Golfplatzes all das strte ihn an seinem neuen Aufenthaltsort.
Trump suchte daher nach einem anderen Standort fr Kallstadt und fand ihn im Grand Canyon im US-Bundesstaat Arizona, stlich von Las Vegas. Er orderte eine Reihe leistungsstarker Hubschrauber, die Kallstadt zum Grand Canyon transportierten und dort wieder aufbauten. Jetzt war Donald Trump zufrieden.
Wolken
Wolken waren fr Donald Trump eine unergrndliche Erscheinung. Sie erschienen ihm unerreichbar und unangreifbar. Sie fhrten ein Eigenleben, das nur von der Luftfeuchtigkeit und -temperatur bestimmt und vom Wind bewegt wurde. Sie erschienen und verschwanden ohne Rcksicht auf die Belange der Menschen. Sie verdeckten die Sonne oder brachten Regen, wann immer es ihnen passte. Sie hllten Berge ein und beeintrchtigten den Flugverkehr. Ihre Blitze bildeten eine unabwendbare Gefahr, ihr Donner verbreitete Schrecken.
Trump gefiel diese Unabhngigkeit der Wolken nicht. Er wollte Berechenbarkeit, Steuerung und Zweckmigkeit. Er selbst wollte die Wege und das Handeln der Wolken beeinflussen und bestimmen. Sie sollten nach seinen Vorstellungen verschwinden oder entstehen. Regenwolken wollte er bei Bedarf vertreiben oder heranfhren. Und dann regnen lassen, wenn es ihm passend erschien. Mit einer solchen Leistung wrde er gewiss enorme Beachtung und weltweite Anerkennung finden.
Trump stieg auf einen hohen Berg. Weit hinauf, bis die Wolken ihn einhllten. Nun konnte er mit ihnen Kontakt aufnehmen. Dies war nicht einfach. Zunchst wollten sie nichts mit ihm zu tun haben. Doch dann wurden sie neugierig und hrten ihm zu. Trump versuchte, die Wolken zu berzeugen, dass sie ihre Freizgigkeit einschrnken mssten. Dass knftig die Erwartungen und Interessen der Amerikaner Vorrang htten. Dass sie sich ein hohes Ansehen erwerben knnten, wenn sie sich in seinen Dienst stellten.
Doch so einfach lieen die Wolken nicht mit sich umspringen. Sie entwickelten eine Art Bewusstsein. Sie widersetzen sich Trumps Anliegen, nahmen eine Protesthaltung ein und beharrten auf ihrer Unabhngigkeit. Keineswegs wollten sie sich in ihr Treiben reinreden und sich nach Belieben hin- und herschieben lassen. Sie wollten weiterhin nach ihrem eigenen Gutdnken auftauchen, vergehen und ihren Weg am Himmel suchen.
Trump war berrascht. Er hatte angenommen, bei den Wolken auf einen schwachen und nachgiebigen Verhandlungspartner zu treffen. Nun stie er auf harten Widerstand. Deshalb begann er zu drohen. Er erinnerte an die Chemikalien, die schon jetzt von Flugzeugen ber Wolken ausgestreut werden knnen, um sie zum Regnen zu bringen oder den Regen zu verzgern. Und er berichtete von dem riesigen Wolkenschieber, den er derzeit konstruieren lie: Strker als ein Orkan und grer als alle Wolkenteppiche.
Die Reaktion auf diese Drohungen kam fr Trump vllig unerwartet. Um ihn herum entstand eine mchtige grau-schwarze Wolkenwand, die gefhrlich nher rckte. Regen und Hagel in nie erlebter Dichte und Krftigkeit prasselten auf ihn nieder. Donner in unerhrter Lautstrke marterte sein Gehirn. Grelle Blitze zuckten unmittelbar rechts und links von ihm in die Felswnde. Ein Wolkenbruch, wie es ihn noch nie gegeben hatte. Trump sah sein Ende nahen.
Doch er hatte Glck. Die Wolken wollten ihm nur einen Denkzettel verpassen und ihm ihre Macht beweisen. Zudem war ihre Leistungsfhigkeit zeitlich begrenzt. Sie mussten sich erst wieder erholen. Daher lste sich die riesige dunkelgraue Mauer langsam auf, zerfiel in viele sanfte Schleierwlkchen. Niederschlag und Gewitter endeten. Die Sonne brach wieder durch. Trump war erleichtert. Doch die Kraftprobe mit den Wolken hatte er verloren.
Im Gegenteil: Trump hatte bei den Wolken einen Prozess des Nachdenkens ausgelst. Sie waren sich ihrer Bedeutung und ihrer Mglichkeiten bewusst geworden. Knftig wollten sie sich nicht mehr mit einem weitgehend unaufflligen Dasein zufrieden geben. Sie wollten geachtet und anerkannt werden. Die Menschen sollten zu ihnen aufblicken. Nicht nur weil sie ihre Bahn am Himmel zogen. Sondern weil sie berirdische Wesen wren, denen Verehrung entgegen gebracht werden msste.
Trump war entsetzt. Was hatte er da angerichtet Was sollte er dagegen tun Sein Handlungs- und Drohpotential hatte bei den Wolken keine Wirkung erzeugt. Also brauchte er Bndnispartner. Er sprach Wind und Wasser an und traf auf offene Ohren. Der Wind hatte sich schon oft ber die Wolken gergert. Immer wieder stellten sie sich ihm in den Weg und minderten seinen Schwung. Und das Wasser war es lngst leid, sich im immerwhrenden Kreislauf zwischen Verdunstung, Wolkenbildung und Niederschlag zu bewegen.
Nun waren die Wolken beeindruckt. Mit dem Wind und dem Wasser wollten sie sich nicht anlegen. Auf deren Mitarbeit waren sie doch angewiesen. Sie kamen zu einer neuen Beratung zusammen. Mehrheitlich entschieden sie sich dafr, auf ihre neuen Ansprche zu verzichten und ihre bisherige Rolle beizubehalten. Nur einen Vorbehalt machten sie: Wolkenkratzer wollten sie in diese Vereinbarung nicht einbeziehen. Auch nicht, wenn sie Trump gehrten.
Gehirne
Donald Trump war gefesselt von der Erkenntnis, dass Kraken neun Gehirne haben. Ein groes an gewohnter Stelle und acht kleinere in den acht Armen. Neun Gehirne! Das bot ungeahnte Mglichkeiten. Trump stellte sich vor, zu welchen geistigen Leistungen er imstande sein wrde, wenn er ber neun Gehirne verfgte. Neun verschiedene berlegungen knnte er gleichzeitig anstellen, neun Probleme gleichzeitig lsen, neun Ttigkeiten gleichzeitig ausben, neun Dekrete gleichzeitig verfgen. Seine Leistungsfhigkeit wrde auf das Neunfache steigen. Seine Chancen auf eine Wiederwahl wrden sich vervielfachen.
Schon begann er zu berlegen, wie er sich diese Fertigkeit aneignen knnte. Gehirne in den Armen wie bei den Kraken kamen nicht in Betracht. Er hatte ja nur zwei Arme. Also musste er sein vorhandenes Gehirn aufteilen, neun selbststndig denkende und steuernde Einheiten schaffen. Eine schlichte Trennung kam jedoch nicht infrage. Jedes seiner neuen Gehirne musste alle vorhandenen Fhigkeiten besitzen. Und daher an allen Funktionen des Hirns teilhaben.
Trump analysierte die Struktur seines Gehirns. Er besorgte sich einen genauen berblick ber Zellen, Nerven und Synapsen, sensorische und motorische Felder, Rezeptoren und Neuronen. Und er versuchte, dieses komplizierte System zu verstehen und neu zu ordnen. Von fachkundigen Chirurgen lie er in seinem Kopf Trennwnde einziehen, Schranken einbauen und Teilflchen schaffen. Nun standen ihm neun Gehirne zur Verfgung.
Sofort begann Trump damit, seine Gehirne zu nutzen. Als erstes speiste er neun anspruchsvolle zollpolitische Aufgaben ein. Seine Gehirne begannen zu arbeiten und lieferten nahezu gleichzeitig neun geeignete Lsungen. Trump war zunchst begeistert. Doch es hatte viel zu lange gedauert, bis die Aufgaben bewltigt waren. Als ob jedes der neun Kleingehirne nur ein Neuntel der vorherigen Geisteskraft htte. Trump hoffte, dass sich dieses Problem beheben wrde, wenn seine Gehirne ihre Funktionsweise erst einmal richtig erfasst und erlernt htten.
Trump erteilte seinen Gehirnen neue Auftrge, diesmal aus vllig unterschiedlichen Bereichen. Seine Gehirne sollten sich zeitgleich mit Sinneseindrcken, Gefhlsregungen, Krperfunktionen, Bewegungsablufen, Fantasiegebilden, Lernfhigkeiten, Sexualverhalten, Gedchtnisleistungen und Sprachkenntnissen befassen. Erschreckt bemerkte er, dass seine Gehirne eine erhebliche Anlaufzeit brauchten, bevor sie zu arbeiten begannen. Und dass sie dann keineswegs zielstrebig vorgingen, sondern zgerten und innehielten, Umwege einschlugen und Teilschritte wiederholten.
Das konnte Trump nicht nachvollziehen. Er bemhte sich daher, ins Innere seiner neun Gehirne einzudringen. Dabei wurde ihm der Fehler klar, den er gemacht hatte. Er hatte keine zentrale Steuerung vorgesehen. Vernetzung und Koordination waren unzulnglich. Die Gehirne diskutierten miteinander, erwogen unterschiedliche Vorgehensweisen, stritten sich ber den richtigen Weg und verzgerten und verhinderten so Entscheidungen. Bald gab es ein echtes Machtgerangel der Gehirne um die Vorherrschaft.
Trump war ratlos. Er erschrak vor der Willkrlichkeit, mit der seine Gehirne handelten. Das Chaos wurde immer schlimmer. Die Gehirne bekmpften sich, versuchten sich gegenseitig zu unterdrcken und auszuschalten. Sie wurden zunehmend unberechenbarer und aggressiver. Bis ihre Energie erschpft war. Die Teilung wirkte nicht mehr, alles Trennende verschwand, es entstand wieder ein einheitliches Gehirn. Trump war erleichtert, dass ihm wenigstens dieses noch geblieben war.
Zeitenwechsel
Donald Trump lie sein bisheriges Leben an sich vorbeiziehen. Trge und zhflssig vergingen die Sekunden und Minuten. Es kam ihm so vor, als ob jemand den Gang des Geschehens krftig bremsen wrde. Dann wiederum ging alles rasend schnell. Die Ereignisse jagten einander. Alles bewegte sich in hchstem Tempo. Wie in alten Klamauk-Filmen, wo die Menschen nur so um die Ecken flitzen. Die Zeit konnte also ihre Geschwindigkeit ndern. War sie aus den Fugen geraten Durfte man sich nicht mehr auf einen geregelten Ablauf der Zeit verlassen
Trump versuchte, die Unterschiede der Schnelligkeit zu messen und zu vergleichen, in der die Zeit verging. Doch das funktionierte nicht. Auch die Uhren und alle anderen Messgerte liefen langsamer, wenn die Zeit sich Zeit lie. Und sie beeilten sich, wenn die Zeit rasant verging. Trump musste sich also auf seine eigene Beobachtungsgabe und sein Schtzungsvermgen verlassen. Auf jeden Fall machte er sich Aufzeichnungen.
Die Zeit wurde immer unberechenbarer, sie spielte verrckt. Sie fing an zu flackern, zu ruckeln, blieb kurz stehen, legte wieder los. So wie ein Automotor, dem allmhlich das Benzin ausgeht. Die Tempowechsel huften sich, gingen fast nahtlos ineinander ber. Irgendwann lief die Zeit sogar ein Stck rckwrts, fing alle Ereignisse wieder ein und spulte sie dann erneut ab. Schlielich blieb sie immer hufiger stehen, auch ber lngere Zeitrume. Dann erstarrte alles, jede Bewegung verschwand.
Wilde Gedanken und Fragen schossen Trump durch den Kopf. War die Zeit etwa abgelaufen War nun das Ende der Zeit gekommen Betraf das die ganze Menschheit oder nur seinen Zeitspanne Und was wrde ohne Zeit geschehen Knnte berhaupt etwas ohne Zeit stattfinden Ein Dasein, eine Welt ohne Zeit war fr ihn unvorstellbar. Doch die Hinweise darauf, dass der Lauf der Zeit gestrt war, waren unbersehbar. Die Zeit hatte offenbar die Grenze ihrer Leistungsfhigkeit erreicht.
Trump bemhte sich, das Ereignis logisch zu erfassen. Wieso konnte er denn berhaupt den Wechsel der Zeitgeschwindigkeit feststellen Stand er selbst etwa auerhalb der Zeit und konnte diese wie einen physikalischen Versuch beobachten Ganz gewiss nicht. Seine Gedanken, Gefhle und Handlungen fanden doch innerhalb des Zeittaktes statt. Sie waren untrennbar mit ihm verknpft. Er war der Zeit unterworfen und konnte sich nicht aus ihr lsen. Eigentlich durfte es ihm gar nicht mglich sein, nderungen des Zeitenablaufs zu bemerken.
Seine Erkenntnisse standen also jenseits der Wirklichkeit. Seine Ansichten und Ermittlungen waren unbeweisbar. Aber was geschah dann Was erzeugte den Eindruck, dass die Zeit mal schnell und mal langsam verging Dass sie stehen blieb und rckwrts lief Die Schlussfolgerung war niederschmetternd, Trump wollte sie verdrngen. Doch sie war unwiderlegbar. Nicht die Zeit schwankte, sondern seine Wahrnehmung. Die Strungen der Zeit fanden nur in seinem Gehirn statt. Nicht die Zeit drohte zu versagen, sondern sein Geist, sein Verstand.
Nick Saban, Urban Meyer play round of golf with President Donald Trump, Ron DeSantis on Sunday
Skoro elita to pedofile, czy to oznacza, e jednak s jaszczurkami z kosmosu
Oto pytanie... A teraz czekam na illuminatii, czy co...
Uwierzycie, e w latach 2000 uznawano ludzi za szalonych, gdy wierzyli w teori, e elita to pedofile
Tia... Dziwnie si na to teraz patrzy :welp: